In einem Felsenkeller (Bergrummet – norwegisch: Bergraum) auf der Halb-Insel Skeppsholmen in Stockholm ist vom 10. September 2011 bis 12. Februar 2012 eine Ausstellung über die Inka-Kultur zu sehen. Bei den Ausstellungsräumlichkeiten handelt es sich keineswegs um ein übliches Museum. Der Bergrummet wurde in den 1940ern durch die deutsche Besatzung als Kriegsanlage erbaut. Ein System aus Tunneln erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 4.000 Quadratmetern unterirdisch in den Fels der Halb-Insel.
Nach Kriegsende lagen die Bunkeranlagen viele Jahre still, 2010 wurde ein Museum darin eingerichtet. Während der ersten Ausstellung der chinesischen Terrakotta-Armee 2010 bis 2011 öffneten sich die Tunnel zum ersten Mal der Öffentlichkeit, die Ausstellung war ein voller Erfolg. Mit der neuen Sammlung zur südamerikanischen Inka-Kultur wollen die Betreiber den Eröffnungserfolg übertrumpfen. Unter den ca. 300 Exponaten aus 15 peruanischen Museen finden sich nicht nur Goldartefakte der Inka, auch Keramiken, erhaltene Gewänder, Werkzeuge und sogar Mumien können bestaunt werden.
Die Ausstellung öffnet meist täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr, Jugendliche unter 19 Jahren erhalten freien Eintritt. Tickets für Erwachsene kosten SEK 150 (ca. 15-17€) und sind online, vor Ort, telefonisch (mit internat. Vorwahl: 0046-771-707070) oder bei einem der Weltkulturmuseen in Stockholm zu haben.
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